Montag, 12. Januar 2015

Mail an meine Verlag

Als ich letztens mit meiner Verlegerin chattete, meinte sie nur. "Sitzt du?" "Ich "Ja". Ich hatte ein komisches Gefühl im Bauch als dann von ihr kam. "Ich hab echt überlegt, ob ich dir das zeigen soll aber ich mach mal." Ich antwortete:" Ja mach mal, schlimmer kann mein Tag auch nicht mehr werden. Horroszenarien zum Buch Heroin- Liebe spielt nie fair, strömten durch meinen Kopf. Der Verlag seilt sich ab, es gibt böse Lesermails, es gibt sehr böse Rezis, oder das Buch ist ein Regalplatzhalter.
Aber dann schrieb sie das:

Sehr geehrte Frau Latoscynski,
schon zum sechsten Mal vergibt der Arbeitskreis für Jugendliteratur (AKJ) in Kooperation mit dem Deutschen Literaturfonds im kommenden Jahr die Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendien. Die zwei sechsmonatigen Stipendien in Höhe von jeweils 12.000 Euro richten sich an deutschsprachige Jugendbuch-Autoren. Die Stipendiaten werden im Rahmen der Bekanntgabe der Nominierungen zum Deutschen Jugendliteraturpreis am 12. März 2015 auf der Leipziger Buchmesse verkündet.
Die Jurymitglieder haben neben den Einreichungen der Verlage auch weitere Neuerscheinungen aus der Buchproduktion 2014 gesichtet. Hierbei haben sie u.a. einen Titel Ihres Verlages ausgewählt, den sie nun gerne weiter begutachten möchten. Das Auswahlverfahren ist an den Deutschen Jugendliteraturpreis angebunden und eine Bewerbung um ein Stipendium erfolgt durch die Einreichung eines deutschsprachigen Jugendbuchs für den Deutschen Jugendliteraturpreis.
Alle deutschsprachigen Originalausgaben der Sparte Jugendbuch werden von einer unabhängigen Jury geprüft. Die Entscheidung für die Stipendiaten fällt unabhängig davon, ob die Autoren für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert sind. Aktuell gehören der Jury Dr. Stephanie Jentgens (AKJ-Vorsitzende), Birgit Müller-Bardorff (Vorsitzende der Kritikerjury zum Deutschen Jugendliteraturpreis 2015) und Dr. Michael Schmitt (3sat/Kulturzeit) an.
Heute möchte ich Sie freundlich bitten, für unsere Jurymitglieder je ein Exemplar Ihres Titels „Heroin – Liebe spielt nie fair“ von Thabita Waters an die folgenden Adressen zu schicken:





Neuer Admin

Für diese Seite gibt es einen neuen Admin. Mathias von Drachenhort, wird die Sparte Games und ein wenig das Layout betreuen. Auch wird er über seine Schreiberei erzählen.
In der Sparte Games wird er Tips oder auch Rezensionen von PC Spielen veröffentlichen.
Wir sind beides Zocker , aber er kann es besser beschreiben.
Dann willkommen Mathias

Montag, 3. November 2014

Buchmesse 2014.
Ich freute mich riesig auf die FBM. Vor allem weil ich mit 11 weiteren Mädels (Autorinnen und Leserinnen) ein Hotel belagerte. Also nach der Busfahrt bis FFM traf ich am Bahnhof auf Babsi und Kat, beide kannte ich nur von FB aber beide mochte ich. Dann ging es erst mal ab ins Hotel zum einchecken. Das Hotel war super gelegen, fast mitten in der Stadt und doch ruhig. Den Freitag wo wir ankamen war an einen Besuch auf der BM nicht zu denken. Da meine Zimmergenossin Dany erst gegen Abend aufschlug.
Abends machten wir uns auf die Suche nach einem Restaurant. Und das war mein verhängnis. Ich kickte mit dem rechten Fuß um und befürchtete die BM sei für mich gelaufen. Doch ich lief tapfer weiter. Im Restaurant merkte ich nicht so viel. Dafür in der Nacht. Starke Schmerzen raubten mir ne menge Schlaf. Am nächsten Morgen zog es ein wenig und ich beschloss zur BM zu gehen. Ließ mir von rigor Mortis einen Schmerzcocktail brauen und fühlte mich fit.
Dann auf der Buchmesse das üblich, wohin zuerst, welchen Verlag besuchen. Wann ist nochmal welches Treffen und vor allem wo?
Die Verlage hatten sich wieder mal nicht gescheut ihre Bücher ansprechend zu präsentieren. Auch kleine Verlage wagten sich trotz der horrenden Standgebühren auf die Messe. Ein buntes Treiben und jede Menge Menschen, Bücher und sehr wichtig aussehende Leute. Schillernd!
Unser erstes Treffen fand dann am Stand von Bastei Lübbe statt. Es war das treffen der bookrixler. Viele unbekannte Gesichter doch bekannte Namen. Ich lernte endlich Sissi Kaiserlos persönlich kennen, Ashan Delon und Bonnyb Bendix. Von letzterer war ich total überrascht.
was mich so ein bisschen fuchste war, dass der SP Bereich so unkenntlich war. Letztes Jahr war der nicht zu übersehen und ich war dieses Jahr entweder blind oder abgelenkt. Vorsicht Buch suchte ich auch vergeblich,. Dabei sind die vom Börsenverein. Na ja. Ich fands wieder toll.
Ich wurde im Nachhinein gefragt, ob es für mich als Autorin sinnvoll war die Buchmesse zu besuchen. Oh ja war es. Man trifft Autoren man kann sich einen Überblick über den Buchmarkt verschaffen. Nur leider bekommt man selten einen Verantworlichen eines Verlages zu Gesicht. Die geben ihre Interviews dann doch lieber den Pressefuzzis, wie einer Bloggerin.
Mein Beitrag zum 3. Fechenheimer Literaturfestival:

Das Wetter war klasse, als ich mit Ashley Kalandur in Fechenheim ankam. Leider trennten sich unsere wege dann, da wir an verschiedenen Orten lasen. Ich hatte ein kleines Büro und einen sehr guten Platz zum lesen. Auch wenn es nur wenige Zuhörer gab, ich habe sie mit Heroin gefesselt. Und meine zweite Lesung zu blutliebe fiel aufgrund der Fragen ins wasser. doch es war toll. Madison Clark traf ich ebenfalls. Mit ihr zog ich dann auch zu dem Friseur in dem sich der Art.Skript-Phantastik-Verlag versammelt hatte, um mit fantastischen Geschichten die Haare zu Berge stehen zu lassen. Und ich hörte Ashley. Was an diesem Festivbal besonders ist, seine ungewöhnlichen Lokations. Friseure, Mezger, eine KiTa, Cafés und das Büro alternativer Kernbereich und das verteilt in dem Stadtteil. Also als Interessierter eine gelungen Stadttour, mit literarischen Einlagen. Live Musik wurde in den Lesepausen geboten. Und mittlerweile macht sich das Festival einen Namen. Leider sucht man Plakatwerbung vergebens. Aufgrund der kleine Budgetierung ist größere Werbung nicht möglich. Doch trotz allem ist auch die Presse sehr interessiert.  Für nächste Jahr habe ich wieder mein Interesse bekundet. Wer weiß was ich da lesen und ob ich da lesen werde. Doch wer sich für Bücher interessiert, der sollte einmal dort hin fahren. Abseits der Frankfurter Buchmesse ist das auch ein Treffpunkt für Autoren.

Donnerstag, 21. August 2014

FBM 2014

Nachdem ich ja nun als freie Journalistin auf der Frankfurter Buchmesse sein werde, habe ich mir natürlich Gedanken zu meiner Berichterstattung gemacht. Was mich brennend interessiert, ist was große Publikumsverlage über die Selfpublisher Szene denken. Warum sie das Potenzial, was dort geboten wird nicht für sich nutzen. warum sie auf Importe setzen, oder auf altbewährte Namen. Ich bin gespannt wie deren Aussagen sind. Leider werde ich nur den Samstag dort sein. Und das auch nicht ganz, da ich noch zur BuCon nach Dreieich möchte. Doch in Leipzig werde ich an allen Tagen dort sein.

Mittwoch, 13. August 2014

Ein weiteres Interview mit mir

Bettina Lippenberger hat mir einige Fragen gestellt. auch ber mein neustes Buch Heroin- Liebe spielt nie fair.
Und hier seht ihr was dabei hrauskam:


[Interview] Thabita Waters – “Heroin – Liebe spielt nie fair”


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Thabita Waters, geboren in 1966 in Lövenich am Niederrhein, schreibt seit ca. 30 Jahren.
Angefangen hat sie mit einem handgeschriebenen Manuskript eines Jugendbuches. Mittlerweile schreibt sie jedoch im Bereich Urban Fantasy und High Fantasy. Ein Buch hat sie im Selfpublishing bei
veröffentlicht (“Handwerker gesucht”).
Drei Kurzgeschichten fanden ihren Weg in zwei Verlage. Zwei sind im Art-Skript-Phantastik-Verlag in den Anthologien “Vampire Cocktail” und “Masken” erschienen und eine im Net-Verlag in der Anthologie “Verliebt bis in den Tod 1″ unter dem Pseudonym Bianka Brack. Derzeit arbeitet sie an einer mehrbändigen Romanreihe. Die ersten Bände wurden bei http://www.neobooks.com unter dem Titel “Midnight Clan-Vampire und Geheimnisse” bereits veröffentlicht, des Weiteren eine Kurzgeschichten-Sammlung unter dem Titel “Midnight Clan – Zorn des Blutes”. “Heroin – Liebe spielt nie fair” wird 2014 unter dem Pseudonym Thabita Waters erscheinen.

Dein Buch ist für junge Erwachsene.Was hat dich an dem Thema gereizt?

Das Buch beschreibt meine eigene Geschichte. Ich habe es so erlebt und versprach einem Freund sie zu schreiben. Es hat ein Jahr gedauert, bis ich mein Versprechen einlösen konnte. Leider ist dieser Freund an Krebs verstorben.

Wie kamst du zum Schreiben?

…uhh, eigentlich, weil ich mich über meine kleine Schwester geärgert habe. Ich hab immer schon gern gelesen, nur sie las nie. Da überlegte ich, wie ich sie dazu bringen könnte. Und fing an eine Geschichte zu schreiben. Noch richtig Urban mit Kuli auf Papier. Es wurden ca 80 Din A 4 Seiten und sie las es begeistert. Das war so ein kleiner Teilerfolg.

Erinnerst du dich noch an die erste Geschichte, die du geschrieben hast?

Oh ja ich schrieb sie mit 15. Und danach kamen die Geschichten immer wieder in meinen Kopf. Ich nenne es mein privates Bücherregal und eigentlich will ich nicht wissen, was dort an Geschichten noch verbuddelt ist.

Wovon handelte sie?

Von einem Mädchen , dass durch einen Unfall querschnittsgelähmt wurde. Sie musste einen Weg ins Leben finden und mit ner Menge Verlust klarkommen.

Heroin -Liebe spielt nie fair ist der Titel deines neuesten Werkes.Beschreibst du darin eigene Erfahrungen?

Ja es handelt von meiner ersten Begegnung mit verlieben und Ängsten. Und davon wie kompliziert es für Jugendliche ist, sich einer Verantwortung gegenüber zu sehen, die eigentlich viel zu früh ist. Es handelt auch von der ersten Liebe, die ja noch durch Machtspielchen und extremen Ups and Downs geprägt ist und der Rebellion gegen die Eltern. Für mich war es eine Reise in die Vergangenheit und keine Aufarbeitung derer.

Was ist dir besonders Wichtig?

Gefühle. Ich muss in etwa nachempfinden, was meine Protagonisten fühlen. Dann ist für mich wichtig, dass ich selbst in der Geschichte versinken kann. Ich brauche das Gefühl mein eigener Leser zu sein. Manchmal weiß ich nicht, was als Nächstes passieren wird. Aber ich hab immer Landmarks in der Geschichte, die von vorneherein feststehen. Die brauche ich, damit ich mich nicht verhaspele und den roten Faden verliere.

Was brauchst du zum Schreiben?

Musik, und zwar zu jeder Szene ein anderes Lied. Ich hab verschiedene Playlisten, die ich mit Gefühlen betitelt habe. Gebrochenes Herz oder Liebe zum Beispiel.

Gibt es schon neue Projekte, auf die wir uns freuen dürfen?

Ja, Midnight Clan 2 ist im Moment in Arbeit. Und dann liegt noch ein Vampirbuch über eine verschrobenen Doktor auf Halde. Und Alessandro meinen Zeitreiseroman. Also man sieht, ich hab genug zu tun. :)

In welchem Genre würdest du niemals schreiben?

Ehrlich? Gayromance. Nicht weil ich irgendeine Homophobie habe oder so, sondern weil das Genre sehr schwierig ist. Ich ziehe meinen Hut vor den Autoren dieses Genres. Und lese es auch gern.

Was für Ziele hast du dir dieses Jahr gesteckt?

Midnight Clan 2 fertig bekommen. Mit Heroin und meinem Verlag einen kleinen Erfolg zu landen. Und nebenbei die anderen Projekte weiter voran zu treiben.
Vielen Dank liebe Thabita, für das Interview. Es war mir eine große Freude! :D