Samstag, 13. August 2011

Langsam ging er die Treppe zu seiner Wohnung hoch. Angekommen warf er einen Blick ins nächste Stockwerk. Nie wieder würde sie diese Treppe hoch oder runter gehen. Sie war tot. Das wusste er, denn er war es, der sie vergiftet hatte.
Unterwegs zu seiner Wohnung hat er die Einwegspritze weg geworfen, mit er die Blutkonserven mit Silberjodid gespritzt hatte. Er wusste schon länger wer und was sie wahr. Und das sie nicht ehrlich zu ihm war, hat ihn dazu getriebe3n. Er fühlte sich ausgenutzt, irgendwie missbraucht.
Er erinnerte sich noch an den Tag als sie in die Wohnung über ihn zog. Er konnte in seiner Wohnung die Anweisungen hören die sie ihren Helfern gab wohin jener oder welcher Karton sollte wohin welches Möbelstück. Er hörte ihr Lachen und wurde neugierig. Dann war erst mal lange Zeit ruhe wochenlang hörte oder sah er nichts von seiner neuen Nachbarin. Bis zu seinem Geburtstag. Er hatte ein paar Freunde eingeladen. Es wurde wie immer spät und sehr laut.
So gegen vier Uhr früh klingelte es an seiner Tür. Als er öffnete, stand sie vor ihm. Mittelmässig attraktiv. Aber toller Mund und tolle Augen. Sie lächelte und bat ihn nun doch etwas leiser zu sein. Ihre Stimme kannte er schon, aber er wusste nicht wie sie sich aus der Nähe anhörte und war überwältigt.
Kurzentschlossen bat er sie doch auf ein Glas Wein rein zu kommen. Sie wollte dankend ablehnen aber er hatte sein unwiederstehlichstes Lächeln aufgesetzt. So sagte sie dann doch ja. Er freute sich wie ein kleiner Junge der etwas neues zu spielen bekommen hatte.
Sie blieb dann doch auf drei Gläser und ging als letzte. Er war anständig und gab ihr zum Abschied nur die Hand.
Von nun an sahen sie sich öfters, sei es nun einfach im Treppenhaus, oder sie trafen sich bei ihm oder ihr. Anfangs redeten sie nur, er mochte ihre Art die Dinge zu sehen und ihr Lachen.
Doch dann passierte das was er die ganze Zeit anstrebte, sie kamen sich näher. Anfangs war es nur der Abschiedskuss, später dann Sex.
Er drehte sich immer gleich um, denn er dachte nicht das sie das empfand was er begonnen hatte zu empfinden.
Er konnte dann irgendwann nur noch an sie denken. Dann fing sie an für Tage zu verschwinden. Nie sagte sie ihm, wohin sie ging und wie lange sie weg blieb. Während sie fort war hörte er nichts von ihr kein Anruf keine Nachricht.
Er hätte ihr so gerne seine Gefühle für sie gestanden, nur wusste er nicht ob er mit ihrer Zurückweisung leben konnte.
Denn daran glaubte er, das sie ihn zurückwies. Wenn er die Augen schloss hörte er ihr Lachen, ihre Stimme und roch ihren ganz eigenen Geruch.
Dann begann er ihr heimlich zu folgen. Er folgte ihr zum nahe gelegenen Supermarkt, zu ihrem Büro und schließlich auch zu dem Lagerhaus.
Er sah, wie sie hineinging. Dann suchte er ein Fenster was ihm den Blick ins Innere gestattete. Er fand eins und sah nur eine dunkle Limousine mit getönten Scheiben und etwas weiter eine Kühltruhe. Dann trat aus einem Nebenraum eine junge Frau in die Halle, ging zur Kühltruhe und öffnete sie. Was dann kam lies ihn erschauern. Sie griff in die Truhe und holte eine Blutkonserve raus. Diese trank sie leer. Er traute seinen Augen nicht sie trank Blut. Er suchte die halle nach ihr ab, aber da war nur die junge Frau. Halb so alt wie sie und wenn sie nicht so ein scheußliches Hobby hatte ein Traum. Hüftlanges schwarzes Haar eine Hammer Figur. Aber von ihr keine Spur. Nach vier weiteren Konserven ging die junge Frau zu der Limo setzte sich hinein und fuhr aus der Halle. Er untersuchte die Halle von allen Seiten und fand ein Fenster was nicht verriegelt war. Da er sportlich ziemlich fit war, war es nicht schwer für ihn sich da hinein zu zwängen. Er betrat die Halle und trat an die Kühltruhe. Er öffnete sie und schrak zusammen. Sie war bis obenhin voll mit Blutkonserven. Angewidert schloss er den Deckel und sah sich weiter um.
Er betrat den Raum, aus dem die junge Frau gekommen war. Aber da stand nur ein Schrank. Er öffnete eine der Türen und dort hingen Kleidungsstücke, der Größe nach zu urteilen, die der jungen Frau. Er öffnete die andere Seite und da lagen fein säuberlich gefaltet ihre Sachen alles sogar ihre Unterwäsche. Er zog die Stirn kraus. Was sollte das bedeuten?
Er stand vor einem Rätsel und wusste keine Lösung. Er beschloss zu warten. aber er erinnerte sich das sie immer drei vier Tage wegblieb. Also beschloss er jeden Tag her zu kommen. Er verbrachte weitere zwei Tage damit sich in dem Lagerhaus um zu sehen, aber bis auf die Truhe und den Schrank war da nichts. Die Zweifel in ihm wurden immer größer. Was verheimlichte sie ihm, wer war die junge Frau , gab es da einen Zusammenhang? Er liebte sie, aber so langsam wünschte er sich, das es anders wäre. Am dritten Tag kam die junge Frau wieder. Er war grade in der Halle, als die Tore aufschwangen. Die Limousine rollte fast geräuschlos herein. Der Motor wurde abgestellt und die junge Frau stieg aus. Er hatte grade noch Zeit, sich im Schatten zu verbergen. Sie summte leise vor sich hin während sie auf den kleine Raum zuging. Ihm stockte der Atem es war ihre Stimme, er würde sie unter Millionen raushören. Sie betrat den Raum und kurz darauf hörte er es rascheln dann klappte eine Schranktür und dann raschelte es wieder. Dann trat sie hinaus. Er erkannte ihre Art zu gehen, Ihre lockigen Haare die auf ihren Schultern wippten. Sie verließ das Lagerhaus durch die kleine Tür, ohne einen Blick zurück zu werfen.
Als die Tür hinter ihr zu schlug fuhr seine Hand an seine Kehle, diese fühlte sich an, als wäre sie völlig ausgedörrt. Was und verdammt nochmal wer war sie wirklich?
Er nahm sich vor sie zur Rede zu stellen. Nachdem sein Atem sich beruhigt hatte verließ auch er das Lagerhaus.
Als er zu Hause ankam, hatte er sich einen ganzen Katalog an Fragen zurecht gelegt. Er schloss seine Wohnungstüre aufund bemerkte den Zettel auf dem Boden erst als er sie hinter sich schloss. Er hob ihn auf und faltete ihn auseinander. Da stand in ihrer Handschrift: Hey heute Abend Essen bei mir? Natürlich nur wenn du nichts weiter vorhast. Sei um acht bei mir.
Natürlich hatte er was vor, aber das betraf sie ja auch. Er betrat seine Küche und goss sich ein Glas Single Malt ein. Er kippte ihn in einem Zug weg. Normalerweise lies er sich mehr Zeit den der Malt war zu gut um ihn einfach so herunter zu stürzen. Dazu war er einfach zu gut. Aber heute achtete er nicht auf den samtigen Rauchgeschmack.
Danach ging er duschen und zog sich an. Er blickte auf die Uhr kurz vor acht. Er verließ seinen Wohnung und ging ein Stockwerk höher. Er klingelte und sie öffnetet mit einem Lächeln die Tür.
"Schön das du es einrichten konntest. Wenn nicht hätte ich den Rest eingefroren."
Sie lies ihn in die Wohnung und der Geruch nach gebratenem Fleisch stieg ihm in die Nase.
" Hmm riecht gut, was gibt es denn?"
"Steak, so wie du es magst blutig!"
Blutig war etwas das er aus ihrem Mund so gar nicht hören wollte. Nicht nach den letzten Ereignissen.
"Geh doch schon mal ins Wohnzimmer ich bring dann alles mit. Rot oder weiss?"
"Hmm wie bitte?"
"Na der Wein, rot oder weiss?"
"Weiss."
Bloß keinen Rotwein der wie Blut im Glas schimmerte.
Das Essen verlief eigentlich so wie immer. Nur das er nach einem Ansatz suchte seine Fragen los zu werden.
Er half ihr dann den Tisch abzuräumen und alles in der Spühlmaschine zu verstauen. Dabei berührten sich ihre Hände und alle Fragen waren weggewischt. Ach verdammt, dachte er. Er zog die in seine Arme küsste sie, suchte nach einem Geschmack der fremd war, doch da war nichts. Alles wie immer.
Spät in der Nacht verließ er ihre Wohnung. Sie schlief tief und fest. Er hatte die ganze Zeit da gelegen und sie beobachtet suchte nach einem Zeichen oder irgendwas, das der Jungen Frau aus dem Lagerhaus glich. Doch er fand nichts. Sie lag da wie immer , zusammen gerollt mit einem friedlichen Gesichtsausdruck.
In seiner Wohnung schalt er sich einen Narren, warum hatte er nicht gefragt? Aber die größte Frage blieb offen, was würde sie auf direkte Fragen machen? Würde sie ihn umbringen? Oder würde sie ihn weiter anlügen? Er beschloss alles über ihr Doppellebe3n heraus zu finden. Er recherchierte die kommenden Wochen im Internet. Er fand einiges über Vampirismus heraus. Er folgte ihr, wenn die zu dem Lagerhaus fuhr. Er wusste das einiges was man sich erzählte Aberglaube war. Vampire starben nicht im Wasser, oder im Sonnenlicht. Auch Weihwasser oder Kreuze konnten ihnen nicht schaden. Sehrwohl aber Silber. Er erfuhr das man sie mit Silberjodid töten konnte. Es vergiftete sie. Es dauerte ein wenig bis es wirkte, jedoch war es absolut tödlich.
Noch immer verheimlichte sie ihm was und wer sie war. Ihre Art ihm gegenüber war wie immer zurückhaltend und schließlich platzte ihm der Kragen. Sie liebte ihn nicht, nicht so wie er sie. Als sie wieder mal von einem Ihrer Ausflüge wiederkam, fuhr er am nächsten Tag zum Lagerhaus. Er hatte sich Silberjodid besorgt, genug um alle Blutkonserven in der Truhe zu verunreinigen. Er injizierte es in jede Konserve mit einer Einwegspritze. Als er fertig war fuhr er nach Hause. Unterwegs entsorgte er die Spritze und den Behälter. Es vergingen wieder Wochen eh sie verschwand. Wochen in denen sie wieder nichts sagte. Er beschloss das es besser ist, wenn sie starb. Da er nicht wusste ob sie eine Gefahr darstellte. Er fuhr ihr wieder hinterher, sah wie die junge Frau das Blut aus den Konserven trank und wie sie dann mit der Limo wegfuhr.
Erst da wurde ihm bewusst, das er sie nie wieder spüren würde, nie wieder ihr Lachen hören konnte, ihren Duft einatmen. Nie wieder ihre Haut an seiner fühlen würde.
Er sackte auf die Knie, was hatte er getan, sie hatte ihm nie etwas getan, sie war immer so behutsam in seiner Nähe. So vorsichtig, als ob sie etwas zerstören würde.
Entsetzt begriff er was er verloren hatte.
Es verging eine Woche, Eine Woche in der er nicht ihre Schritte im Treppenhaus vernahm. Kein Zettel unter seiner Tür durchgeschoben wurde. Nichts, er fühlte sich leer.
Dann eines Abends , er hatte gerade sein drittes Glas Malt runter gespült klingelte es. Hoffnungsvoll sah er auf. War sie es? Konnte das sein. Er öffnete seine Wohnungstür. Aber es war nicht sie,m sondern ein junger Mann der ihre Augen hatte.
"Ja bitte?"
"Hallo ich bin Dominik, Liz Bruder. Sie hat ihnen einen Brief hinterlassen."
Er bat diesen jungen Mann in seine Wohnung. Drinnen übereichte ihm dieser einen Umschlag mit der allzu vertrauten Handschrift.
Gedankenverloren dreht er ihn in seiner Hand.
"Wollen wir nicht in mein Wohnzimmer gehen?"
Ohne die Antwort von Dominik abzuwarten, ging er vor. Er setzte sich auf sein Sofa und riss den Brief auf. Dominik lies sich in dem Sessel gegenüber nieder.
Er faltete das Stück Papier auseinander und begann zu lesen.

Lieber Marius,
wenn du das hier liest bin ich tot. Aber ich will das du eins weist. Ich bin nicht das wofür du mich hältst. Ich konnte dir nie die Wahrheit über mich erzählen, da es dich in Gefahr gebracht hätte. Ich hatte auch Angst das du von mir angewidert sein würdest. Denn so als Vampir hat man Nahrungs Gewohnheiten, die ein Mensch nicht unbedingt appetitlich findet. Ja auch wenn es für dich absonderlich und unglaubwürdig klingt ich bin ein Vampir. Ich starb mit einundzwanzig Jahren, vor fast zweihundert Jahren. Aber das ist nun nicht mehr wichtig, wichtiger ist, das du erfährst das ich dich über alles geliebt habe. Ich hatte nie vor dir das zu sagen, da ich weiss das du mich nie liebtest. Dennoch bin ich dir dankbar für all die schönen Abende und Stunden. Vergiss mich bitte und lebe dein Leben. Aber ich bin mit dieser unsagbaren Liebe im Herzen gestorben. Ohne diese Liebe wäre ich nie vollkommen gewesen. Danke dafür in Liebe Liz

Er ließ das Blatt sinken. Seine Augen brannten, was hatte er getan?
Er wusste nicht das er seine Gedanken laut ausgesprochen hatte. Doch plötzlich stand Dominik vor ihm er blickte auf und wusste, das Dominik wusste was er getan hatte. Das er Liz umgebracht hatte. Als Dominiks Hände auf seinen Hals zusschossen wehrte er sich nicht. Der letzte Gedanke als Dominik sein Genick brach war, das Liz nie erfahren hatte, das er sie genauso geliebt hatte wie sie ihn und das er sie so angenommen hätte wie sie war. 


Donnerstag, 11. August 2011

Sie stieg aus dem Bus und zog gierig die Luft in ihre Lungen. Ein Blick auf ihre Uhr sagte ihr, das sie noch was Zeit bis zum Anschlussbus hatte. Sie setzte sich auf eine Bank und schob die Kopfhörer ihres MP3 Players zurecht. Die Musik tat gut und bei dem was sie noch vorhatte, konnte sie den Gedanken noch ein wenig Pause gönnen. Aber das war leichter gesagt als getan, nur hingen ihre Gedanken nicht an dem bevorstehenden Ereignis, sondern sie waren bei dem Mann den sie liebte. Und der es nicht wusste und nie erfahren durfte. Das würde alles nur komplizierter machen. Sie war nicht gut für ihn. Er war nicht bereit für sie. Trotzdem liebte sie ihn.  Die wenige Male die sie Sex miteinander hatten waren für sie unvergesslich. Und genau daran dachte sie. 
Das Lied was sie hörte beruhigte sie. Sie war hungrig und wusste das, da wo sie hinwolte genug von dem wartete, was ihren Hunger stillte.
Plötzlich drang ein geruch an ihre Nase, der ihr vertraut war. Einer ihrer Art war in der Nähe. Keiner den sie kannte aber immerhin. Tief sog sie die Witterung ein, er oder sie war nicht in ihrer unmittelbaren Nähe, aber wenn sie ihn wahrnahm, konnte er es auch. Unter Umständen konnte das gefährlich werden. Sie war durch ihren Hunger geschwächt und so hätte er eine Chance sie zu besiegen. Als dann ihr Anschlussbus kam, atmete sie erleichtert auf.
Sie stieg ein und suchte suich einen Platz. 
Die Fahrt verlief so wie immer, sie beobschtete was in der Stadt auf den Strassen los war und hing wieder ihren Gedanken nach. Ihre letzte Nacht mit ihm lag noch gar nicht so lange zurück. Danach war es für sie immer wie ein Sprung ins kalte Wasser. Sie brauchte dann Nähe er drehte sich um. Trotzdem konnte sie bei ihm nie nein sagen, dazu liebte sie ihn zu sehr. Zudem nahm sie seine Zrtlichkeiten auf wie ein Schwamm, es war wie Nahrungsaufnahme. Da konnte sie auf das danach grade so verzichten. Klar wünschte sie sich viel mehr als Sex, aber das durfte nicht sein, niemals, er würde nicht verstehen was sie war.
Als sie die Bushaltestelle sah, an der sie aussteigen musste, stand sie auf und ging zur Bustür. Der Bus hielt wie immer aprupt und wäre sie nicht darauf vorbereitet, wäre sie gestolpert. 
Sie stieg aus und ging in Richtung Lagerhaus. Sie zog den Schlüssel aus der Handtasche und öffnete die Seitentüre. Drinnen war es angenehm dunkel. Sie mochte die Dunkelheit sie ging in den kleine Nebenraum und zog sich aus. Sie legte ihre Sachen in den Schrank, den sie dafür gekauft hatte. Dann setzte sie sichg auf den Boden, verdrängte alle Gedanken und lenkte ihre ganze Konzentration auf ihr wirkliches Dasein. Sie merkte wie ihre Haare ihr bis zur Hüfte wuchsen, wie ihre Knochen sich verschoben und veränderten, wie sich ihr Gesicht veränderte und wie ihre Eckzähne zu Fangzähnen wurden. Schweiß trat auf ihre Stirn, selbst ihre Organe veränderten sich und ihr Hunger wurde dadurch unermesslich. Sie hatte seit Wochen nicht mehr "gegessen". Die menschliche Nahrung stillte diesen Hunger nicht. Als ihre Verwandlung abgeschlossen war sank sie erschöpft nach vorne. Sie durfte zwischen den Mahlzeiten nicht so viel Zeit vergehen lassen. Sie stand auf und sah an sich hinab. Als Mensch war sie mittleren Alters, doch nun sah sie aus wie Anfang zwanzig. Tja ihre menschliche Tarnung funktionierte mehr als perfekt. Keiner ihrer Gegner würde vermuten das ein Clanoberhaupt in der Frau steckt, die sie vorgab zu sein. Auch keiner ihrer Vertrauten wusste es, da war sie eigen. Sie wollte ihnen keine Angriffsfläche bieten, die ihre Feinde ausnutzen konnten. 
Sie öffnete den Schrank auf der anderen Seite und holte einen schwarzen Overall heraus. Er war aus einem anschmiegsamen Stoff lag eng an bot aber durch den Stretchanteil im Stoff genügend Bewegungsfreiheit. Schnell schlüpfte sie hinein und verließ den kleinen Raum. Sie betrat die Lagerhalle in der ihr Wagen und eine riesige Gefriertruhe standen. Sie öffnete die Gefriertruhe und holte einen der Beutel heraus. Sie verzog den Mund zu einem schiefen Lächeln, totes Blut leider. Aber besser als nichts und für Blut von der "Quelle" waren die Zeiten zu gefährlich. 
Sie riss den Beutel auf und setzt ihn an die Lippen, gierig trank sie die Blutkonserve aus. Wieder schweiften ihre Gedanken zu ihm, wenn er sie jetzt sehen könnte. wäre er dann fasziniert oder angeekelt, sie tippte insgeheim auf letzteres.
Als der Beutel leer war, warf sie ihn achtlos in die Tonne, die neben der Truhe stand und griff nach einem weiteren Beutel. Sie trank insgesamt vier Beutel, eh ihr Hunger einigernassen gestillt war. Da Blut hatte eine seltsamen Beigeschmack. Sie schob es aber auf die lange Lagerzeit. Bis vor einigen Jahrzehnten konnte sie ja noch quellfrisch trinken.
Bis ihre Kraft hundertprozentig wider da war, dauerte es noch aber das schlimmste war der Hunger. Sie trank eine fünften Beutel aus. Dann entschied sie das es reichen sollte. Sie schloss die Truhe und ging zu dem Auto. Eine Limousine mit dunkel getönten Scheiben. Sie stieg auf der Fahrerseite ein, der Schlüssel steckte und sie lies den Wagen an. Dann griff sie ins Handschufach und holte die Fernbedienung raus. Sie drückte eine Knopf und die Tore der Lagerhalle schwangen auf. Sie fuhr mit dem wagen in das für sie grelle Tageslicht, nachdem sie erneut auf der Fernbedienung einen Knopf betätigt hatte, schwangen die Türen wieder zu. 
Sie würde mindestens drei Stunden unterwegs sein bis sie ihr Ziel erreicht hatte. und so drehte sie das Radio laut und fuhr los. 
Trotz der Wolkendecke und der getönten Scheiben war ihr das Licht fast zu hell. Aber ihre Augen gewöhnten sich dran und so verlief die Fahrt ohne besondere Zwischenfälle. 
Dominik hatte sie alle zusammentrommeln lassen. Es muss wohl was passiert sein, was ein so kurzfristiges Treffen rechtfertigte. 
Sie parkte ihren Wagen neben einen knallroten Sportwagen und griff in ihrer Handtasche nach der Sonnenbrille. Entgegen aller Legenden gingen Vampire nicht in Flammen auf, sobald sie ins Tageslicht traten. Dennoch reagierten die Augen empfindlich auf das Licht, so das die meisten es vorzogen nur Nachts raus zu gehen. 
Sie ging auf die breite Tür der Villa zu. Der Kies knirschte unter ihren Pumps. Die Tür schwang auf und sie erblickte das vertraute Gesicht von Mike , dem Majordomus Dominiks. 
"Willkommen Liz, ich hoffe deine Fahrt war angenehm."
"Ja danke Mike alles bestens. Sind die Herren und Damen schon im Saal?"
Saal war zuviel gesagt, es handelte sich hierbei um ein riesiges Esszimmer. Aber es wurde von allen Saal genannt.
"Ja sind sie ihr seid die letzte. Aber Dominik hat noch nicht angefangen. Im Moment herrscht da small talk Stimmung."
Sie verdrehte die Augen und Mike lächelte sie gutmütig an. 
Plötzlich durchfuhr sie ein stechender Schmerz aus der Magengegend. Der aber genauso schnell wieder verschwand. 
Sie sog tief Luft in ihre Lungen. Aber als der Schmerz verging maß sie ihm keine weitere Bedeutung zu.
Sie betrat den "Saal". und zwölf Augenpaare richteten sich auf sie. Dominik lächelte ihr freundlich zu und kam auf sie zu. Er umfasste ihre Taille und gab ihr einen Kuss.
"Grüss dich Schwesterherz, ich hoffe du hast etwas Zeit mitgebracht."
"Ja klar Nicky hab ich . Ein paar Tage bleib ich."
"Gut, denn wir sehen uns einfach zu selten."
Er begleitete sie zu Ihrem Platz und rückte den Stuhl zurecht, so das sie Platz nehmen konnte.
Sie blickte in die Runde, alle waren sie da , dem Ruf Dominiks gefolgt. 
Dann sackte sie vornüber, das letzte was sie dachte war, das sie vergiftet worden war mit Silberjodid, das er nie erfahren würde wie sehr sie ihn liebte und das er nie erfahren würde wer sie wirklich war. Dann verbrannte sie zu einen Haufen Asche.