Freitag, 4. Mai 2012

Werwölfe!
Auch ich will mal das Trendthema für den Monat Mai des Art-Skript-Fantastik-Verlages aufgreifen, um meine Eindruck zu vermitteln.
Wer kennt sie nicht die alten Gruseschocker des Werwolfes, der ohne Sinn und Verstand tötet, als Mensch den nächsten Vollmond hebeifürchtet.Aber ist dem so? Der Wolf an sich, ist ein intelligentes geselliges Tier, In seinem Rudel herrscht ein strenge Rangordnung.
Das wird in der modernen Fantasy Literatur aufgegriffen. Werwölfe sind nicht mehr die stupiden Tötungsmaschinen, sondern bekommen ein vielschichtige Psyche, die sie facettenreichbarer, greiffbarer und somit attraktiver für fantastische Geschichten werde läst.
Während früher der Vollmond eher Angst und Furcht bei dem Werwolf auslöste, ist er heutzutage ein Indiz der Freiheit. Werwölfe hadern nicht mehr mit ihrem Schicksal, sondern finden sich damit ab und empfinden den Vollmond als Zeichen für Freiheit.
Auch zieht der Werwolf nicht mehr sinnlos mordend durch Dörfer und Wälder, sondern ist zum Teil der Großstadt geworden. Ashley Kaandur hat in Ihrem Buch Vollmondnacht- Gabriel, Werwölfe in Köln angesiedelt. Ich kenn Köln und wenn ich mir vorstelle, das ein Rudel Wölfe am Aachener Weiher oder im Meidiapark rumtollt, bekommt die Stadt ein neues Gesicht für mich. Köln ist für mich die City der Werwölfe geworden.
In ihren Geschichten zeigt sie sehr schön, das Werwölfe keine stupiden Tötungsmaschinen, sondern disziplinierte Wesen sind. In ihrer Kurzgeschichte "Pete" geht sie sogar so weit, den Tötungsakt eng an den sexuellen Akt zu knüpfen. Das verschafft eine neue Sichtweise. Er tötet sehr kontrolliert , bis zu einem gewissen Grad.  Sie bezieht sehr viel geschichtlichen Hintergrund mit ein, setzt ihren Geschichten wahre Begebenheiten zu Grunde. Zeigt auf, wie aus einem jungen fast verschlossenen Mann eine aufregende Persönlichkeit wird.
Selbst die ungekrönte Königin der Vampir Literatur Anne Rice, kann sich dem Thema Werwölfe nicht mehr verschließen und veröffentlichte ein Buch über diese Wesen.
Es bleibt spannend in der literarischen Welt was Werwölfe und Gestaltwandler angeht. Und das Potential ist gerade durch junge Autoren wie Ashley Kalandur, auf dem besten Wege dem Werwolf sein verstaubtes Image aufzupolieren.
Derjenige der eine Einblich in die Werwölfe von Köln haben möchte, kann diese auf www.bookrix.de lesen, dort findet man Ashley unter dem Nick Ashkala, lesenwerte Werwolfliteratur.
Ich bin gespannt ob Werwölfe eine Renaissance erleben.

in diesem Sinne
Eure Bianka Brack

Kommentare:

  1. Liebe Bia.

    Ich freue mich wirklich über dieses Prädikat! Ich hoffe, dass diese Meinung noch einige andere teilen und ich vielleicht meinen Leserkreis ein wenig erweitern kann.

    Ich habe den Werwolf an sich auch nie als stupides Beiwerk gesehen, da mir die Geschichte (und besonders die von Köln) aufgezeigt hat, dass eine verworrene Psyche hinter einem solchen Geschöpf stehen kann und vielleicht sogar muss! Peter Stubbe, den ich in meinem Buch beschreibe, war wirklich der Meinung ein Werwolf zu sein und warum diese Ansicht nicht soweit ausführen, dass er es vielleicht doch war! Vielleicht war es gar kein Hirngespinst eines kranken Mannes?

    Danke Deine

    Ashley

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  2. Wenn ma Pete liest dann bestimmt kein Hirngespnnst eines kranken Mannes. So berrechnend wie Pete tötet, muss ein intelligenter Mensch dahinterstecken. Und so emotionslos kann es kein Geisteskranker tun. Ich bin ja grad in der Nähe von Werwolf-CityLG Bia

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  3. Schon gelesen bei Bonn nicht wahr?

    Hättest du früher etwas gesagt, hätte man sich ja mal treffen können ;D

    Liebe Grüße und noch ganz viel Spaß in Werewolf-City *g*

    Ash

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  4. das können wir im Juli ma machen da bin ich 14 Tage hier und ich bin Troisdorf

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