Dienstag, 17. Juli 2012

Rezension von "Shades of Grey"

„Shades of Grey“ von E L James Ich hörte das erste Mal von dem Buch irgendwo in den Tiefen des Internets. Als es dann erschien kaufte ich mir den über 600 Seiten dicken Schinken. Vorher habe ich natürlich die Lese probe auf Amazon genossen. Entsetzt las ich aber auch, das es sich um eine Fan Fiction zu Twillight handeln sollte. Also schlug ich zu Hause das Buch auf und las. Schnell stellte ich fest, dass zwischen Twillight und „Shades of Grey“ Welten liegen. Sicher gibt es Parallelen, jedoch nur wenige. Erst mal wäre da die Haarfarbe der Protagonisten. Grey kupferrot und Steel braun. Dann die kleine Schwester Mia, die eine schon an die Alice aus Twillight erinnert. Eine weitere Gemeinsamkeit, ist das Gespräch zwischen Mutter und Tochter in der Nähe von Savannah. Grey ist reich erfolgreich, Steel eine unscheinbare Studentin, die eine Karriere im Verlagswesen anstrebt. Für mehr als 600 Seiten nicht viele Parallelen. Vielleicht finden sich noch mehr, aber ich sehe hier keine Fan Fiction. Das Buch schafft man nicht aus der Hand zu legen. In der Deutschen Übersetzung fesselt es den Leser im wahrsten Sinne des Wortes. Den die Passion von Mr. Grey liegt im BDSM Bereich. Spätestens wenn das erste Mal die Rede hiervon ist, wird einem klar, warum die Kapitelüberschriften ausgeschrieben Zahlen sind. Es ist nicht einfallslos und Ermangelung an Fantasie, sondern ein Stilmittel des Autors. Denn eine „Sub“ zählt brav die Schläge ihres Herren, die er als Bestrafung für Ungehorsam ersinnt. Ist das Buch also eine Bestrafung für den Leser? Auf keinen Fall. Im Gegenteil es entführt in dunkle Winkel sexueller Fantasien. Ecken die in der Gesellschaft gerne tot geschwiegen werden. Grey ist anfangs aalglatt und erscheint unterkühlt. Doch je weiter die Story ihren Verlauf nimmt, umso mehr erhält der Leser Einblicke in die Abgründe seiner Selbst. Häppchen weise streut die Autorin Informationen über MR. Grey, die ahnen lassen das seine „Neigung“ einer traumatisierten Kindheit entspringen. Miss Steel hingegen ist unbedarft, sexuell völlig unerfahren, was aber in keinster Weise unglaubwürdig erscheint. Ihre Vorstellung einer heilen Welt wird bis in die Grundmauern erschüttert, als Grey ihr seine Regeln eröffnet. Anfänglich entsetzt doch auf magische Weise von ihm angezogen. Doch ist Grey der typische „Dom“? Der für das Seelenheil seiner Sub Sorge trägt? Er ist es auf seine Weise. Doch seine Dominanz beruht auf einem absoluten Bedürfnis alles unter Kontrolle zu halten. Der Reiz an Miss Steel für ihn, ist das sie immer wieder seiner Kontrolle entgleitet. Sich ihm widersetzt und ihn um „Mehr“ bittet. Der Leser spürt, das seine Gefühle Achterbahn fahren, wenn Miss Steel in seiner Nähe ist. Aber Mr. Grey gibt sich der Verleumdung seiner Selbst hin. Er erniedrigt sich selbst, indem er Zugeständnisse macht. Seine eigenen Regeln für Miss Steel lockert. Auch wenn er überzeugt ist nur zu „ficken“, ist es zwar Sex härterer Gangart, doch keinesfalls BDSM Sex. Denn in der BDSM Szene steht der eigentliche Akt untergeordnet da. Es muss hier nicht zwangsläufig zum Akt an sich kommen. Was weiterhin beeindruckt ist die Beschreibung der erotischen Szenen. Sie wirken weder vulgär noch anstößig, sonder sehr ästhetisch. Die Handlung der beiden Protagonisten bleibt im Vordergrund. Vielleicht ist es das, was den Erfolg ausmacht. Man wird in diesem Buch zu Tränen gerührt, zum Lachen gebracht und erotisch angesprochen. Besonders witzig liest sich der Mailverkehr zwischen den beiden. MR Grey mit seiner ständig wechselnden Signatur und die Betreffs der Mails. Köstlich den intimen Einblick hier in die Unterhaltung der beiden zu lesen. Alles in allem es macht verdammt Lust auf Band zwei. Schade nur, das es in einer Schublade landen wird. Entweder in der Frauenbuchecke oder in der Erotik Ecke. Doch es passt weder in die eine noch die andere. Denn auch Männer sollten hier ruhig einmal rein lesen. Denn welche Frau wünscht sich nach dem Buch keinen Christian Grey? Denn trotz seiner Neigung ist er sinnlich und verführt mit irren Techniken. Meine Empfehlung: Prädikat lesenswert, sehr lesenswert.

Montag, 9. Juli 2012

Das Cover ist fertig gerade vom Net-verlag bekommen. Meine Geschichte "Liebe,Tod und Erkenntnis" wird darin abgedruckt.

Freitag, 6. Juli 2012

Meine Gedanken zu Treue in einer Beziehung

Als Dauersingle macht man sich so Gedanken über eine Beziehung. Nach einer zwölf Jahre langen Beziehung in der man selbst bedingungslos treu war und es keine Anderen gab ist es erschreckend, festzustellen, wie ander mit der Treue umgehen. Als Frau kann ich hier natürlich nur aus meiner Sicht berichten. Jedoch bin ich entsetzt. Ich bin irgendwie die Dauergeliebte geworden. Die mit der man Frendgeht. Klar kann ich "Nein" sagen. Doch warum sollte ich. Den Moralapostel für jemanden spielen der nicht treu sein kann? Nein. Denn von Moral ist dieser jemand ein gutes Stück weg. Und meine Meinung ist die, wer soweit ist das er fremdgeht, kann keine glückliche Beziehung führen. Es ist nur die Macht der Gewohnheit, die ihn an den Partner bindet. Wenn ich mein aktuelles Verhältniss frage warum er fremdgeht? Kommt immer das selbe, angeblich sei der Sex seid Monaten eingeschlafen. Sowas ist für mich ein abschreckendes Beispiel und verhindert, dass ich eine Beziehung eingehen mag. Ich hatte genau drei Verhältnisse, alle steckten in einer Beziehung. Was mich erschreckt hatte, war das den Kerlen weder meine Gefühle noch die der Partnerin irgendetwas bedeutet haben. Irgendwie scheint es Trend zu sein, denn komischerweise werde ich wenn ich mal angegraben werde, von Männern angegraben, die in langjährigen Beziehungen stecken. Ich bin nicht übermässig attraktiv, aber trotzdem kommen immer wieder solche Angebote. Mitlerweile schraube ich hier gewaltig zurück, mache meine Grenzen klar. Bin ich denn so altmodisch? Wenn ich in einer Beziehung stecke, kann neben mir Nackt Mr. Universum tanzen, es interessiert mich nicht. Denn wenn es anfängt mich zu interessieren, ist meine Beziehung nicht in Ordnung. Ich komme aus der Ecke der Karnevalisten und Weinfeste. Ich weis, das sowohl Männer als auch Frauen es mit der Treue nicht so genau nehmen. Nicht umsonst geht um, dass die meinsten Kinder an Karneval gezeugt werden, nur nicht vom eigenen Partner. Erschreckend. Mir hat ein guter Feund gesagt das eine Frau immer dem Arschloch hinterherläuft und den netten an der Ecke verhungern lässt. Nein ich hatte den netten wäre zu gern weiter mit ihm gegangen nur Nett ist auch ehrlich. und als in seinem Herz eine andere einzog hat er es mir gesagt, ehrlich und fair. Bevor es da zu Untreue wurde. Auch wenn die meinsten in meiner näheren Umgebung nicht mit ihm klarkommen. Ich würde ihn mit Kusshand zurücknehmen. Denn was die Wertigkeit einer Beziehung angeht, sind wir uns da sehr ähnlich. Denn ist man untreu tritt man seinen Prtener und seine Beziehung mit Füßen. Oder ist sich nicht bewusst, das diese Beziehung schon lange ins Aus gefahren ist. Ich bin zumindest soweit, dass die worte "Ich liebe Dich" immer mehr zur abgedroschene Phrase werden. Glauben kann ich sie schon lange nicht mehr.