Sonntag, 25. August 2013

1. Schreibnacht auf Facebook - Mein fazit

Jennifer Jäger ludt mich zur 1. Schreibnacht auf Facebook ein. Da ich nun wirklich nur Schreiben auf dem Abendprogramm hatte, sagte ich zu. Erst ein wenig skeptischk, doch auch gespannt. Ich deckte mich mit Zigaretten, Bitter Lemon und jeder Menge Kaffe ein und hoffte lange durchzuhalten. Start war dann am 24.08 um 21 Uhr Ende offen. Arbeit genug hatte ich ja, habe ich immer noch.
Dann endlich fiel der Startschuss und ich legte los, tippte was das Zeug hielt und linste zwischendurch immer wieder auf die Seite der Veranstaltung.
Jenny hatte die tolle Idee, zu jeder vollen Stunde eine Miniaufgabe zu stellen, man musste sie nicht erfüllen, konnte aber.
Was sich erst als Schreibmarathon darstellte, wurde sehr schnell zu einer Schreibwerkstatt. Neben der Bearbeitung des eigenen Manuskripts, wurden sehr viele Fragen gestellt. Kann man eine Textpassage so lassen, wie schreibt man an einer verzwickte Szene oder wie löst man Schreibblockaden. Auch welche Süßigkeiten sind am Start, wer trinkt was, hört ihr Musik.
Es machte Spaß, war echt fast schon ein Workshop mit Hilfestellungen und gegenseitiger Motivation. Und um halb zwei stellte ich mehreres fest.
1. So produktiv war ich schon lange nicht mehr
2. Ich habe tolle neue Kolleginnen und Kollegen kenen gelernt
3. Ich hatte vorher schon tolle Kolleginnen/ Kollegen
4. Ich war totmüde
5. Für das nächste Mal MUSS ich ein eimerchen Hägen Dazz Eis haben

Ich hoffe sowas findet nun öfters statt sowas ist einfach nur im WWW möglich und besonders im social network

Freitag, 16. August 2013

Ich wurde ebenso von Ashley Kalandur getaggt und beantworte auch hier brav ihre 11 Fragen.
Allerdings verzichte ich aufs erneute taggen 5 blogger und Fragen stellen. *fg* artet ja in Kettenbloggen aus.

1. Wie verläuft dein Schreiballtag? 

Hmm also ich arbeite ja nebenher ganz normal. also ist mein schreiballtag abends oder nachts. Wenn ich nach Hause komme, brauch ich erst mal ne Tasse Kaffe und eine zigarette. Dann werf ich meine Musik an und öffne brav mein Manuskript. Lese die letzten Passagen nochmal und rauch wieder eine. Dann lege ich los. nach dem ersten Satz packt es mich und ehe ich es mich versehe habe ich mal eben so ein paar Seiten weg getippert. 

2. Was machst du gegen Schreibblockaden? 

Ich hab grad erst eine hinter mir, die mich echt zum verzweifeln gebracht hatte. Durch persönliche niederlagen, war ich ausserstande mehr wie ein Wort zu schreiben. dieses wurde dann erfolgreich gelöscht. Dagegen hilft mir nur eins "RAUS" und das so schnell es geht.  Und bloß nicht zum Schreiben zwingen, es ist ein Gabe und die bleibt! Eine Schreibblockade ist eine Pause des Geistes, um Luft zu holen oder Kraft zu tanken. Hat man sie dann überwunden,  fließt der Text wieder vom Hirn über Hände auf die Tastatur.

 3. Was bedeutet dir das Schreiben? 

Alles. Ich habe schon früh sehr viel damit verarbeitet. Gescheiterte Beziehungen oder einfach mal den Liebeskummer. Stress kann ich damit abbauen und meine innere Ruhe damit finden. Manche Ereignisse werden offensichtlich in Kurzgeschichten verarbeitet, andere nicht. Doch meine Protagonisten haben immer etwas von mir. 

4. Findest du es schwer als Indi/Autor? 

Es ist die Hölle *lach*. Ständig wird man belächelt, wenn man den Weg selfpublisch geht. Ernst nimmt einen das Umfeld erst, wenn man einen Verlag im Rücken hat. Bis dahin ist man sowas wie die Bücherbasteltante.

5. Verlag oder Selfpublishing? 

Beides! Ich habe sowohl das eine, als auch das andere genossen. Verlag ist toll, wenn es ein guter ist. Und gut meint hier nicht riesengroß, sondern wo die Zusammenarbeit Spaß macht. 
Selfpub lässt sehr viel Handlungspielraum. Man ist ne one-man-show und führt Regie. Allerdings hat es so seine Tücken. Doch bin ich froh auch den Weg gegangen zu sein.

6. Ideen, wie findest du sie? 

Menschen beobachten. Ich sitze wahnsinig gern in Straßencafés und beobachte Leute. Das inspiriert. Aber auch eigene Erfahrungen bringen so manche Idee hervor. 

7. Dein größter Traum als Autor? 

Meine Bücher verfilmen und ich such die Schauspieler aus. Nee, aber meine Romanreihe doch noch in einem Verlag unterzubringen. Erspart mir sehr viel Arbeit. 

8. Gibt es eine Geschichte die du schon immer mal schreiben wolltest? 

Schreibe ich aktuell unter dem Arbeitstitel: Heroin-das Leben spielt nie fair. Es wird ein Jugendbuch. Aber es ist autobiografisch. Meine Erlebnisse mit der ersten Liebe, Drogentod und den Folgen für mich. Ein Buch, was mich in die Tiefen meiner Erinnerungen führt.

9. Welche Bücher liest du und fließen die Geschichten auch in deine Geschichten ein? 

Im Moment lese ich grad die Volmondnacht Chroniken. Und nein, es fließt nie was in meine Geschichten ein, na ja vielleicht ein bisschen. Aber sonst beruht alles auf dem riesen Bücherregal in meinem Kopf, in dem sich meine Geschichten stapeln.

10. Welche Buchwelt gefällt dir bisher am besten? 

Fantasy und Horror. Sifi geht auch. Nur Krimis und Thrillern kann ich echt nix abgewinnen.

11. Welchen Protagonisten würdest du gern einmal persönlich treffen?

Lestat, denn niemand hat ihn interviewt. Das würde ich gern machen.

Soweit meine Antworten auf Ashleys Fragen.

Montag, 5. August 2013

11 fragen von Leona Watts

Ich wurde von Leona Watts getaggt und beantworte nun ihr 11 Fragen.


Wie läuft es ab?

1. Ich verlinke als Dankeschön, den Blogger, der mich getaggt hat.
2. Ich beantworte die 11 Fragen des Bloggers.
3. Ich denke mir selbst 11 Fragen aus und
4. stelle sie 5 Bloggern, die selbst weniger als 200 Follower haben. Natürlich teile ich ihnen das auch mit :)

  1. Was ist Dir beim Schreiben wichtig?

 hmm... das die Musik zum Text passt. Ich erstelle zu jedem Manuskript einen eigene Playliste. Das inspiriert. Schreiben ohne Musik ist fast unmöglich.

2. Welches Genre liest Du bevorzugt?

Fantasy! Ich liebe es in andere Welten abzutauchen, mich entführen zu lassen und mir die Welt mit eigenen Augen vorzustellen.

3. Wer ist dein/e Lieblingsautor/in?

Stephen King, sein Umgang mit den tiefsten Ängsten und der Vorstellung von Antihleden beeindruckte mich schon immer.

4. Wie viel Zeit investierst Du ins Marketing?

Leider zu wenig. Mehr Eigenwerbung wäre sicher hilfreich, aber ich bin so nicht der Marketingexperte.

5. Warum hast Du Dich fürs Selfpublishing entschieden?

 Die Entscheidung wurde gefällt, weil ich von Verlagen abgelehnt wurde. Nein Scherz. Ich finde die Möglichkeit als Selfpub zu arbeiten spannend. Der direkte Kontakt zu Lesern ist schon aufregend. Zudem haben mich die vielen Autoren abgeschreckt, die schlechte Erfahrungen mit Verlagen gemacht haben. Wo die Bücher kaputtlektoriert worden sind. Und am Ende ein Buch rauskam, wo der Autor selbst nicht mehr hinterstand. So kann ich einen Directorscut veröffentlichen.

6. Wie hältst Du deine Ideen fest, wenn sie Dir unterwegs kommen?

Das ist Kopfarbeit. Denn leider habe ich in den seltensten Fällen Stift und Block parat. Die Geschichte wird dann also in meinem Kopf durchgesponnen. Und zu Hause über die Tastatur in ein Bild gepresst.

7. Wie hast Du reagiert, als Du dein erstes, von dir geschriebenes, Print in den Händen gehalten hast?

Ehrlich? Geheult wie ein Schloßhund. Es war ja der "Vampire Cocktail" aus dem Art-Skript-Phatanstik-Verlag. Als das Päckchen ankam habe ich es hektisch aufgerissen und saß mit dem Buch auf den Knien eine hlabe Stunde auf dem Sofa und hab einfach nur geheult. Einer meiner glücklichsten Momente im Leben.

8. Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Das ist eine gute Frage. Und fies, weil schwer zu beantworten. Geschichten im Kopf hatte ich sehr früh.  Habe schon immer in anderen Welten Zuflucht gesucht. Angefangen diese auch aufzuschreiben, startete ich dann mit 15. Seitdem ist Schreiben meine zweite Berufung. Die erste ist leider noch der reale Job, um meine Brötchen zu finanzieren.

9. Hast Du dein Manuskript zu Verlagen geschickt, oder direkt den Indieweg gewählt?

Ja klar. Ich wollte halt wissen ist es Verlagstauglich. Die irrste Absage kam von einem Verlag, der meinte das Buch sei ihm zu Bestsellerlastig. Ich hab die Mail dreimal gelesen und am Ende nur den Kopf geschüttelt.

10. Wie erschaffst Du deine Prota-/Antagonisten?

Bilder in meinem Kopf, lach. Ich überlege welche Charakterlichen Eigenschaften ich ihm oder ihr zuordne mal ein Portrait im Kopf und schon ist ein Prota geboren.

11. Welchen Tipp würdest Du anderen Indies mit auf den Weg geben?

Also als erstes, um Himmels Willen nicht unterkriegen lassen.  Man wird belächelt und bekommt so manchen streichler übern Kopf, der einem sagt "ja ja du und deine Ideen". Aber das sollte echt Ansporn sein es allen zu beweisen. Des weiteren, Kritiken verdammt ernst nehmen. Wer sich gegen Kritiken sperrt, sollte den weg der Veröffentlichung nicht gehen, sondern seine Geschichten in einer Schublade zum selbst lesen sammeln. Jede Kritik hilft einem an sich selbst zu arbeiten. Zu erkennen was man falsch gemacht hat. Man selbst ist doch betriebsblind, was das eigene Werk angeht, sieht es perfektionistisch und das sehen andere manchmal etwas anders.

Meine elf Fragen:


1. Wo schreibst du am liebsten?
2. Hast du je versucht in einem anderen Genre, als dem von dir bevorzugten, zu schreiben ?
3. Was machst du, wenn mal keine Idee zünden will?
4. Hast du je ein Manuskript als unschreibar zur Seite gelegt?
5. Was inspiriert dich am meisten?
6. Was wäre das Schlimmste, was dir als Autor passieren könnte?
7. Wie würdest du diesen Satz beenden? Ich schreibe, weil ....
8. Wie siehtst du dein Erstlingswerk heute?
9. Mit welchen Autor würdest du dich vergleichen?
10. Wie gehst du mit Feedback um?
11. Bei welchem Verlag würdest du sofort ja sagen?

Ich tagge RdV Heldt, Bruder Lustig, James Henry Burson, Chris van Harp, Traummeister