Donnerstag, 21. August 2014

FBM 2014

Nachdem ich ja nun als freie Journalistin auf der Frankfurter Buchmesse sein werde, habe ich mir natürlich Gedanken zu meiner Berichterstattung gemacht. Was mich brennend interessiert, ist was große Publikumsverlage über die Selfpublisher Szene denken. Warum sie das Potenzial, was dort geboten wird nicht für sich nutzen. warum sie auf Importe setzen, oder auf altbewährte Namen. Ich bin gespannt wie deren Aussagen sind. Leider werde ich nur den Samstag dort sein. Und das auch nicht ganz, da ich noch zur BuCon nach Dreieich möchte. Doch in Leipzig werde ich an allen Tagen dort sein.

Mittwoch, 13. August 2014

Ein weiteres Interview mit mir

Bettina Lippenberger hat mir einige Fragen gestellt. auch ber mein neustes Buch Heroin- Liebe spielt nie fair.
Und hier seht ihr was dabei hrauskam:


[Interview] Thabita Waters – “Heroin – Liebe spielt nie fair”


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Thabita Waters, geboren in 1966 in Lövenich am Niederrhein, schreibt seit ca. 30 Jahren.
Angefangen hat sie mit einem handgeschriebenen Manuskript eines Jugendbuches. Mittlerweile schreibt sie jedoch im Bereich Urban Fantasy und High Fantasy. Ein Buch hat sie im Selfpublishing bei
veröffentlicht (“Handwerker gesucht”).
Drei Kurzgeschichten fanden ihren Weg in zwei Verlage. Zwei sind im Art-Skript-Phantastik-Verlag in den Anthologien “Vampire Cocktail” und “Masken” erschienen und eine im Net-Verlag in der Anthologie “Verliebt bis in den Tod 1″ unter dem Pseudonym Bianka Brack. Derzeit arbeitet sie an einer mehrbändigen Romanreihe. Die ersten Bände wurden bei http://www.neobooks.com unter dem Titel “Midnight Clan-Vampire und Geheimnisse” bereits veröffentlicht, des Weiteren eine Kurzgeschichten-Sammlung unter dem Titel “Midnight Clan – Zorn des Blutes”. “Heroin – Liebe spielt nie fair” wird 2014 unter dem Pseudonym Thabita Waters erscheinen.

Dein Buch ist für junge Erwachsene.Was hat dich an dem Thema gereizt?

Das Buch beschreibt meine eigene Geschichte. Ich habe es so erlebt und versprach einem Freund sie zu schreiben. Es hat ein Jahr gedauert, bis ich mein Versprechen einlösen konnte. Leider ist dieser Freund an Krebs verstorben.

Wie kamst du zum Schreiben?

…uhh, eigentlich, weil ich mich über meine kleine Schwester geärgert habe. Ich hab immer schon gern gelesen, nur sie las nie. Da überlegte ich, wie ich sie dazu bringen könnte. Und fing an eine Geschichte zu schreiben. Noch richtig Urban mit Kuli auf Papier. Es wurden ca 80 Din A 4 Seiten und sie las es begeistert. Das war so ein kleiner Teilerfolg.

Erinnerst du dich noch an die erste Geschichte, die du geschrieben hast?

Oh ja ich schrieb sie mit 15. Und danach kamen die Geschichten immer wieder in meinen Kopf. Ich nenne es mein privates Bücherregal und eigentlich will ich nicht wissen, was dort an Geschichten noch verbuddelt ist.

Wovon handelte sie?

Von einem Mädchen , dass durch einen Unfall querschnittsgelähmt wurde. Sie musste einen Weg ins Leben finden und mit ner Menge Verlust klarkommen.

Heroin -Liebe spielt nie fair ist der Titel deines neuesten Werkes.Beschreibst du darin eigene Erfahrungen?

Ja es handelt von meiner ersten Begegnung mit verlieben und Ängsten. Und davon wie kompliziert es für Jugendliche ist, sich einer Verantwortung gegenüber zu sehen, die eigentlich viel zu früh ist. Es handelt auch von der ersten Liebe, die ja noch durch Machtspielchen und extremen Ups and Downs geprägt ist und der Rebellion gegen die Eltern. Für mich war es eine Reise in die Vergangenheit und keine Aufarbeitung derer.

Was ist dir besonders Wichtig?

Gefühle. Ich muss in etwa nachempfinden, was meine Protagonisten fühlen. Dann ist für mich wichtig, dass ich selbst in der Geschichte versinken kann. Ich brauche das Gefühl mein eigener Leser zu sein. Manchmal weiß ich nicht, was als Nächstes passieren wird. Aber ich hab immer Landmarks in der Geschichte, die von vorneherein feststehen. Die brauche ich, damit ich mich nicht verhaspele und den roten Faden verliere.

Was brauchst du zum Schreiben?

Musik, und zwar zu jeder Szene ein anderes Lied. Ich hab verschiedene Playlisten, die ich mit Gefühlen betitelt habe. Gebrochenes Herz oder Liebe zum Beispiel.

Gibt es schon neue Projekte, auf die wir uns freuen dürfen?

Ja, Midnight Clan 2 ist im Moment in Arbeit. Und dann liegt noch ein Vampirbuch über eine verschrobenen Doktor auf Halde. Und Alessandro meinen Zeitreiseroman. Also man sieht, ich hab genug zu tun. :)

In welchem Genre würdest du niemals schreiben?

Ehrlich? Gayromance. Nicht weil ich irgendeine Homophobie habe oder so, sondern weil das Genre sehr schwierig ist. Ich ziehe meinen Hut vor den Autoren dieses Genres. Und lese es auch gern.

Was für Ziele hast du dir dieses Jahr gesteckt?

Midnight Clan 2 fertig bekommen. Mit Heroin und meinem Verlag einen kleinen Erfolg zu landen. Und nebenbei die anderen Projekte weiter voran zu treiben.
Vielen Dank liebe Thabita, für das Interview. Es war mir eine große Freude! :D

Was ist passiert?

Immer wieder stolpere ich über Autoren, die ihre Verlagsverträge auflösen. Was ist passiert? Meistens handelt es sich um Verträge mit Kleinverlagen. Also Verlage, die 1. eine Kleine Auflage produzieren und 2. Nicht das Budget haben, um großartig Werbung zu machen. Was erwartet ein Autor von einem Verlag? Also wenn ich von meiner Erwartungshaltung ausgehe, erwarte ich, dass ich mich aufgehoben , ernst genommen und unterstützt fühle. Klar bei einem Kleinverlag rühre ich selbst die Werbetrommel und organisiere viel selber. Also was lief bei den Autoren schief? Vor allem: was bewegt einige Autoren, nach der Auflösung über den Verlag herzuziehen? Immerhin sollte man davon ausgehen, dass sie sich mit dem Verlag im Vorfeld auseinander gesetzt haben. Ich habe bisher vier Verlagsverträge und muss sagen das ich bei einem was das Engagement betrifft enttäuscht wurde, wogen ich bei zwei Verträgen in ein und dem selben Verlag sagen muss, besser hätte ich es nicht treffen können. Nun erscheint mein Roman in einem weiteren Verlag und ich bin gepannt, wie die weitere Zusammenarbeit dort läuft. Auch hier handelt es sich um einen Kleinverlag. Nur bei dem, was ich so mitbekomme, wird der begehrte Verlagsvertrag immer unbegehrter. Aber ich bin optimistisch und denke, dass vielleicht auch einige Autoren zu hohe Erwartungshaltungen haben. Also ich werde weiter meine Manuskripte gezielt bei den Kleinverlagen einreichen und dann auch mithelfen was Werbung und das Drumherum angeht. Für mich war es bisher immer die bessere Wahl.