Montag, 3. November 2014

Buchmesse 2014.
Ich freute mich riesig auf die FBM. Vor allem weil ich mit 11 weiteren Mädels (Autorinnen und Leserinnen) ein Hotel belagerte. Also nach der Busfahrt bis FFM traf ich am Bahnhof auf Babsi und Kat, beide kannte ich nur von FB aber beide mochte ich. Dann ging es erst mal ab ins Hotel zum einchecken. Das Hotel war super gelegen, fast mitten in der Stadt und doch ruhig. Den Freitag wo wir ankamen war an einen Besuch auf der BM nicht zu denken. Da meine Zimmergenossin Dany erst gegen Abend aufschlug.
Abends machten wir uns auf die Suche nach einem Restaurant. Und das war mein verhängnis. Ich kickte mit dem rechten Fuß um und befürchtete die BM sei für mich gelaufen. Doch ich lief tapfer weiter. Im Restaurant merkte ich nicht so viel. Dafür in der Nacht. Starke Schmerzen raubten mir ne menge Schlaf. Am nächsten Morgen zog es ein wenig und ich beschloss zur BM zu gehen. Ließ mir von rigor Mortis einen Schmerzcocktail brauen und fühlte mich fit.
Dann auf der Buchmesse das üblich, wohin zuerst, welchen Verlag besuchen. Wann ist nochmal welches Treffen und vor allem wo?
Die Verlage hatten sich wieder mal nicht gescheut ihre Bücher ansprechend zu präsentieren. Auch kleine Verlage wagten sich trotz der horrenden Standgebühren auf die Messe. Ein buntes Treiben und jede Menge Menschen, Bücher und sehr wichtig aussehende Leute. Schillernd!
Unser erstes Treffen fand dann am Stand von Bastei Lübbe statt. Es war das treffen der bookrixler. Viele unbekannte Gesichter doch bekannte Namen. Ich lernte endlich Sissi Kaiserlos persönlich kennen, Ashan Delon und Bonnyb Bendix. Von letzterer war ich total überrascht.
was mich so ein bisschen fuchste war, dass der SP Bereich so unkenntlich war. Letztes Jahr war der nicht zu übersehen und ich war dieses Jahr entweder blind oder abgelenkt. Vorsicht Buch suchte ich auch vergeblich,. Dabei sind die vom Börsenverein. Na ja. Ich fands wieder toll.
Ich wurde im Nachhinein gefragt, ob es für mich als Autorin sinnvoll war die Buchmesse zu besuchen. Oh ja war es. Man trifft Autoren man kann sich einen Überblick über den Buchmarkt verschaffen. Nur leider bekommt man selten einen Verantworlichen eines Verlages zu Gesicht. Die geben ihre Interviews dann doch lieber den Pressefuzzis, wie einer Bloggerin.
Mein Beitrag zum 3. Fechenheimer Literaturfestival:

Das Wetter war klasse, als ich mit Ashley Kalandur in Fechenheim ankam. Leider trennten sich unsere wege dann, da wir an verschiedenen Orten lasen. Ich hatte ein kleines Büro und einen sehr guten Platz zum lesen. Auch wenn es nur wenige Zuhörer gab, ich habe sie mit Heroin gefesselt. Und meine zweite Lesung zu blutliebe fiel aufgrund der Fragen ins wasser. doch es war toll. Madison Clark traf ich ebenfalls. Mit ihr zog ich dann auch zu dem Friseur in dem sich der Art.Skript-Phantastik-Verlag versammelt hatte, um mit fantastischen Geschichten die Haare zu Berge stehen zu lassen. Und ich hörte Ashley. Was an diesem Festivbal besonders ist, seine ungewöhnlichen Lokations. Friseure, Mezger, eine KiTa, Cafés und das Büro alternativer Kernbereich und das verteilt in dem Stadtteil. Also als Interessierter eine gelungen Stadttour, mit literarischen Einlagen. Live Musik wurde in den Lesepausen geboten. Und mittlerweile macht sich das Festival einen Namen. Leider sucht man Plakatwerbung vergebens. Aufgrund der kleine Budgetierung ist größere Werbung nicht möglich. Doch trotz allem ist auch die Presse sehr interessiert.  Für nächste Jahr habe ich wieder mein Interesse bekundet. Wer weiß was ich da lesen und ob ich da lesen werde. Doch wer sich für Bücher interessiert, der sollte einmal dort hin fahren. Abseits der Frankfurter Buchmesse ist das auch ein Treffpunkt für Autoren.